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Gorenjska ( die Julischen Alpen ) Vom Triglav, dem höchsten Berg Sloweniens, reicht der Blick bis zum Soča-Tal und bis zum Oberen Sava-Tal. Diese Täler sind mit dem Nationalpark Triglav verbunden, der im Hochgebirge und in tiefeingeschnittenen Talschluchten, in Hochgebirgs- höhlen sowie auf angenehmen Bergeshöhen viele endemische Tier- und Pfanzenarten sowie die Tradition des einst harten Lebens im Gebirge und auf den Almen bewahrt. Auf der Nordseite des Triglav-Gebietes liegt das Obere Sava-Tal. Das beliebte Tourismusziel Kranjska Gora lockt im Sommer mit Rekreation und Sport in der Natur (Wanderungen, Alpinismus, Radfahren, Reiten, Gleitschirmfliegen, Angeln) und im Winter mit hervorragendem Terrain für die unterschiedlichsten Arten des Skisports und anderen Wintervergnügen (Hundeschlitten, Nachtrodeln am Pass Vršič, Ausflüge mit dem Motorschlitten). Die Besucher in Kranjska Gora genießen außerdem das Glückspiel und die Wellnessprogramme in vollen Zügen und die Kinder sind gerne im Herkunftsland des Helden Kekec. In der nahegelegenen Planica messen sich jedes Jahr im Schatten der Zweitausender die besten Skispringer. Wenn der Fluss Sava sein wahres Wesen zeigt und die Nebenflüsse von links und rechts in die Sava fließen, öffnet sich die Landschaft. Traditionsreiche Städte und Städtchen bilden zusammen mit Ortschaften und |
Ein muss für Naturfreunde :
Im Herzen der Julischen Alpen, in den abgelegenen Taelern von Trenta und Bohinj, entstand vor Jahrhunderten das Maerchen von Zlatorog, dem geheimnisvollen weissen Gemsbock mit den goldenen Krickeln, der hoch in den Bergen einen wundersamen Garten hatte und zugleich der Hueter eines reichen, aber verborgenen Schatzes war. Damals fand sich ein Mann, dem es nach dem Schatz des Zlatorog geluestete. Er pirschte sich an diesen heran und erlegte ihn. Doch hatte er dabei nicht mit dessen Wunderkraft gerechnet. Aus dem Blut des verwundeten Tieres wuchs eine Blume, die dem Bock auf der Stelle seine Lebenskraft wiedergab. Wuetend toetete Zlatorog zuerst den habgierngen Jaeger, danach zerstoerte er sein Gebirgsparadies und verschwand fuer immer. Sein Schatz aber blieb in den Bergen verborgen. Vielleicht hat der Wunsch, das verlorene Koenigtum des Zlatorog zu erneuern, bei der Idee, den Nationalpark Triglav zu errichten, mit Pate gestanden.
Seinen Namen erhielt der Park nach dem Symbol Sloweniens, dem 2864 Meter hohen Triglav, der fast im Zentrum des geschuetzten Gebietes liegt. Vom Triglav aus verlaufen strahlenartig Taeler, die ihre Wasser an zwei grosse Fluesse abgeben, die ihr quellgebiet in den Julischen Alpen haben: an die Soca, die in die Adria muendet, und an die Save, die ins Schwarze Meer fliesst.
Saemtliche Gletscherseen Sloweniens liegen im Nationalpark Triglav: der groesste in dieser Reihe, der Bohinj-See, die Triglav-Seen, die Kriz-Seen und der Krn-See, kleine Sedmera Jezera noch in den Bergen. Unter den Wasserfaellen sind die groessten und schoensten unter ihnen der Savica-Wasserfall in Bohinj, die beiden Pericnik Wasserfaelle im Vrata-Tal, der Sum-Wasserfall am Ausgang der Vintgar-Klamm, zwei Wasserfaelle im Martuljekgebiet, der Skocnik-Wasserfall im Gebiet des Beli potok und der Nadiza-Wasserfall in Tamar. Das Flussbett ist an manchen Stellen in den nackten Felsen eingeschnitten. Solche Schluchten gibt es im Flussgebiet der Soca im Trentatal, in der Koritnica bei der Festung Kluze und an den Muendungen der Tolminka und Zadlascica. Auf der anderen Seite, der Seite der Save, sind die Vintgar-Klamm bei Bled und die Mostnica-Schlucht in Bohinj bekannt.
Die reiche Pflanzenwelt (Bild 1, Bild 2 )hat frueh die Aufmerksamkeit bekannter europaeischer Botaniker auf sich gezogen. Sie besuchten schon Ende des 18. Jahrhunderts die Julischen Alpen und fanden dort neue Arten, unter denen auch endemische waren. Das Pflanzenreich ist im Nationalpark meist typisch alpin, docht kommt es wegen seiner peripheren Lage zur Verflechtung mit angrenzenden Pflanzengebieten. Die lnseln thermophiler Vegetation mit zahlreichen illyrischen und sogar submediterranen Arten sind besonders haeufig. Wegen ihrer reichen Flora sind die Wiesengebiete der Crna prst, die Abhaenge des Krn und Rdeci rob sowie des Mangart besonders bekannt.
Aehnliches kann man auch fuer die Fauna (Bild1, Bild 2, Bild 3 )feststellen. Niedrigere Tiergruppen, unter denen es zahlreiche endemische Gattungen gibt, sind sehr artenreich. Unter den Wirbeltieren sind Soca-Forelle, Steinadler, Auerhuhn und Birkhuhn besonders bekannt. Das Gamswild ist die typischste und zahlreichste Wildart. In den letzten Jahrzehnten wurden einige fremde oder vom Aussterben bedrohte Tiere im Nationalpark angesiedelt: Steinbock, Murmeltier und Mufflon.

TRIGLAV NATIONALPARK










